Viele unserer Gäste gehen mit uns zum ersten Mal an Bord einer Segelyacht. Um Ihnen bereits im Vorfeld Ihre großen und kleinen Sorgen abnehmen zu können haben wir im Folgenden einige Fragen beantwortet die uns in den letzten Jahren immer wieder begegnet sind.
Ostsee, Wind, Sonne, und breites Grinsen - im Regattarausch mit unserer Eventflotte. Willkommen an Bord zu einem besonderen und unvergesslichen Erlebnis! Steigen Sie auf und erleben Sie die ganze Faszination des dynamischen Segelns auf unserer schnellen und modernen Eventflotte!
Sie können insgesamt über 150 Yachten zu Ihrem Segelevent bei uns chartern. Umso mehr Yachten Sie einsetzen möchten, umso größer sollte der zeitliche Vorlauf sein, da die Schiffe auch einzeln verchartert werden und teilweise bis zu 25 Wochen pro Saison im Einsatz sind.
Die Personenzahl ist limitiert durch die Anzahl der Rettungsmittel und die Zulassung für die jeweilige Yacht. Für jeden Gast halten wir optional nicht nur atmungsaktive Segelbekleidung bereit, sondern selbstverständlich auch die Sicherheitsausrüstung in Form von Schwimmwesten und Life-Belts. Auf unseren größten Yachten können 12 Gäste pro Schiff und Tour an Bord gehen. In der Vergangenheit haben wir bis zu 800 Teilnehmer gleichzeitig auf die Ostsee zum Segeln geschickt. Hinzu kommt pro Schiff der Skipper, der das Schiff notfalls auch allein manövrieren und sicher in den Hafen bringen kann.
Wenn Ihr Segelevent in Heiligenhafen stattfindet und nichts anderes vereinbart ist, können Sie und Ihre Gäste sich ab 9.30 Uhr in der EVENTLOUNGE einfinden. Bei einem Kaffee oder Tee werden alle Teilnehmer durch Martin Staar begrüßt und bekommen eine kurze Einführung in die Segelwelt, danach erhalten Sie anschließend optional die Segelbekleidung. Das Umziehen kann ebenfalls in der Lounge und wetterunabhängig erfolgen. Anschließend geht es an Bord (die Schiffe liegen in Heiligenhafen, keine 10m von der Lounge entfernt), die Gäste können ihre Sachen verstauen und sich schon mal ein wenig umsehen und akklimatisieren. Gegen 10 Uhr legt das Schiff in der Regel ab. Während wir unter Maschine in Richtung Fehmarnsund auslaufen, macht Sie der jeweilige Skipper mit den Besonderheiten des Schiffes vertraut und weist Sie in die Sicherheitsbestimmungen ein. Gegen 10.30 Uhr passieren wir die Untiefe vor dem Graswarder und setzen die Segel. In den kommenden Stunden (Dauer je nach Vereinbarung, Witterung und Sicherheit) segeln wir in Richtung Kiel oder Grömitz entlang der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Bei idealen Bedingungen ist auch ein Kurs rund Fehmarn denkbar. Schon bei geringen Windstärken erreichen die modernen Schiffe gute Geschwindigkeiten. Je nach Lust und Laune können wir verschiedene Manöver durchführen, bei denen jeder an Bord mit anpacken kann. Gegen 16.00 Uhr kommt wieder die malerisch-maritime Kulisse der Fehmarnsundbrücke in Sicht. Die Segel werden gemeinsam geborgen und anschließend bei einer Talkrunde mit Martin Staar über die Erlebnisse und Erfahrungen des Tages geredet, bevor wir ab 17.00 Uhr wieder in der Marina festmachen.
Jeder Teilnehmer sollte in "normaler" körperlicher und geistiger Verfassung sein. Man muss nicht unbedingt ein Segler sein und auch keine eigenen Segelerfahrungen mitbringen um mitsegeln zu können. Wir haben erfahrene und zuverlässige Skipper, die das Schiff zu jedem Zeitpunkt auch allein beherrschen. Selbstverständlich freuen wir uns über tatkräftige Unterstützung. Soweit die Schiffssicherheit es zulässt, dürfen Sie als Gast alles ausprobieren. Denjenigen, die selbst öfter auf dem Wasser sind, steht es durchaus frei, so viele Manöver zu fahren bis sich keiner mehr "freiwillig meldet". Bei normalen Bedingungen kann auch jeder Gast steuern. Wer möchte, kann aber auch "segeln lassen", sich also zurücklehnen und einfach nur die Geschwindigkeit und das Erlebnis Ostsee Segeln genießen. Alkohol und Drogen sind an Bord absolut tabu. Aus Gründen der Sicherheit ist es dem Skipper gestattet, offensichtlich angetrunkenen oder unter Drogen stehenden Personen den Zutritt zum Schiff zu verweigern oder den Törn abzubrechen.
Bei allem was wir tun: die Sicherheit der Gäste und der Schiffe ist oberstes Gebot! Dafür wird nicht nur auf dem Wasser gesorgt. Die Schiffe die wir für unsere Segelevents einsetzen sind durch die entsprechenden Stellen abgenommen und unterliegen somit deren regelmäßigen und strengen Kontrollen. Dazu gehören auch die Kontrolle und technische Wartung der Rettungsmittel (wie Rettungsinsel und -kragen, Funkanlage, Seenotmunition, Radartransponder, usw.). Außerdem verfügen alle Segelyachten über modernste Navigations- und Kommunikationsmittel (GPS-Navigation, aber auch Handwerkzeug, Funkanlage usw.) Das Schiff wie auch die Skipper besitzen jeweils alle erforderlichen Zertifikate. Sie beherrschen das Schiff in jedem Fall auch ohne Hilfe der Gäste. Für jeden Gast an Bord stehen neben eine Schwimmweste und ein Life-Belt zur Verfügung, optional auch ein Satz wasserdichter und atmungsaktiver Funktionsbekleidung. Diese werden regelmäßig gewartet sowie vor und nach jeder Tour auf ihre ordnungsgemäße Funktionsweise überprüft.
Wie schon mehrfach erwähnt, stehen optional für jeden Gast an Bord einmal Ölzeug (Hose und Jacke), eine Schwimmweste und ein Life-Belt zur Verfügung - darum müssen Sie sich also nicht mehr kümmern. Einzige Bedingung sind Bordschuhe mit hellen Sohlen. Einfache Sportschuhe mit hellen profillosen Sohlen tun es aber auch. (Das ist eigentlich auf jedem Segelboot üblich - es geht vor allem um die Vermeidung von schwarzen Streifen an Deck) Auch Segelstiefel sind durchaus empfehlenswert, da wir bei mehr Wind teilweise auch feucht segeln. Darüber hinaus brauchen Sie nur an die Dinge Ihres persönlichen Bedarfs denken. Bitte planen Sie unabhängig von der Wetterprognose in jedem Fall ein paar wärmende Sachen und ruhig auch eine Wechselgarnitur mit ein. Empfehlenswert sind auch immer eine Kopfbedeckung und etwas um den Hals. Auf dem Wasser ist es doch meistens etwas frischer, auch wenn an Land geschwitzt wird. Außerdem nicht vergessen: Sonnenschutz und - ganz wichtig - Foto- bzw. Videokamera!
Grundsätzlich können die Schiffe natürlich viel ab. Der limitierende Faktor sind somit Menschen, also alle Teilnehmer im Zusammenspiel mit Skipper. Laut unseren Geschäftsbedingungen ist es dem Skipper freigestellt, den Törn zu verschieben oder abzusagen, wenn durch den Deutschen Wetterdienst Windstärken von 7 Beaufort oder mehr vorhergesagt sind oder wenn er die Sicherheit des Schiffes und/oder der Mannschaft gefährdet sieht. Das bedeutet nicht, dass wir bei mehr Wind automatisch im Hafen bleiben, sondern dass wir die Situation sehr genau analysieren und dann entscheiden. Praktisch kommt so eine grenzwertige Situation eigentlich kaum vor, da die Region während der Saison von großen Stürmen meistens verschont wird. Und was passiert bei Flaute? Eine genauso berechtigte Frage. Hier kommen die Vorzüge des Segelreviers zur Geltung. Die Ostsee gilt nicht zuletzt deshalb als bestes Segelrevier Deutschlands, weil dort sehr stetige Winde herrschen. Selbst, wenn im Landesinneren kein Lüftchen weht, entsteht um die Mittagszeit meistens die sogenannte "Seebriese", ein meteorologischer Prozess, bei dem über Land erwärmte Luft aufsteigt (Thermik) und somit von der See her für Nachschub sorgt. Unter diesen Bedingungen lässt es sich hervorragend segeln. Schwächere Winde haben zudem den Vorteil, dass man die komplette Segelfläche (bei entsprechenden Kursen auch Gennaker oder Spinnaker) setzen und damit Manöver fahren kann. Bei mehr Wind wird die Segelfläche immer weiter verkleinert, aber dafür werden wiederum höhere Geschwindigkeiten und/oder mehr Lage im Schiff erreicht. Somit kann man mit unseren Eventyachten also bei fast jedem Wetter etwas anstellen und zu einem faszinierenden Segelerlebnis kommen.